Nina Ruge spricht über die Arbeit beim Fernsehen, Klimaschutz und Gentechnologie

Folge 6

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Die Moderatorin und Autorin Nina Ruge erzählt im Podcast von ihrem Weg zum Fernsehen, von den Arbeitsbedingungen in der Branche und von ihrem sozialen und ökologischen Engagement. 

Der Weg als Lehrerin zur Moderatorin

Nina Ruge wurde 1956 in München geboren. Sie hat Biologie und Germanistik auf Lehramt an der TU Braunschweig studiert. Anschließend schlug sie den Weg als Lehrerin bis hin zur Studienrätin an einem Oberstufenzentrum in Wolfsburg ein. Im Jahr 1987 verließ sie diesen Beruf, um sich weiterzuentwickeln und eine neue Herausforderung anzunehmen. 

Voller Tatendrang und um ihre Leidenschaft zu verfolgen, ließ Nina Ruge alles hinter sich zurück und ging nach Berlin, um sich dem Spielfilm zu widmen. Dort arbeitete sie sich von verschiedenen Positionen, wie Garderobiere oder Regieassistentin hoch, bis sie 1989 vom ZDF „entdeckt“ wurde. Ab diesem Zeitpunkt war sie in verschiedenen Talk-Shows, Sendungen und Beiträgen zu sehen. Die meisten kennen Nina Ruge vermutlich durch ihre jahrelange Moderation des ZDF-Unterhaltungsjournals „Leute heute.“ 

Nach zehn Jahren beendete sie ihre Moderation bei dem Journal und moderierte von nun an verschiedene Formate bei PHOENIX, ARD, ZDF und ARDalpha wie zum Beispiel das Talkformat „Wissenschaftsforum Petersberg“ oder die Gesprächssendung „Forum Manager“. 

Nina Ruge ist ebenfalls als Autorin tätig, so hat sie bislang über 20 Bücher verfasst. Im letzten Jahr erschien ihr aktuelles Buch „Altern wird heilbar – jung bleien mit der Kraft der drei Zellkompetenzen“, welches bereits in der fünften Auflage erhältlich ist und bis heute in den Bestsellerlisten steht. 

Soziales Engagement und Klimaschutz

Neben ihrem Job als Moderatorin engagiert sich Nina Ruge vielseitig. Seit 1994 ist sie UNICEF-Repräsentantin und wurde 2012 zur offiziellen UNICEF-Deutschland-Botschafterin ernannt. Sie setzt sich seit vielen Jahren für die Felix-Burda-Stiftung ein, ist Botschafterin des „Jane Goodall-Instituts Deutschland“ und ist Patin des Kinderhospizes Bethel. Neben verschiedenen sozialen Aktivitäten setzt sich Nina Ruge aktiv für den Umweltschutz und den Ausbau erneuerbarer Energien ein. So ist sie Botschafterin der Allianz für Entwicklung und Klima, die freiwilliges und nicht staatliches Engagement für nachhaltige Entwicklung und internationalen Klimaschutz fördert.  

Für ihr vielseitiges Engagement erhielt Nina Ruge mehrere Auszeichnungen wie den Sonderorden „Wider die Neidhammel“, die Bayrische Staatsmedaille für besondere soziale Verdienste und wurde zuletzt als GREEN BRAND Germany Persönlichkeit des Jahres 2019 ernannt. 

Die Themen des Podcasts

So facettenreich wie Nina Ruge ist auch die aktuelle Podcast-Folge gemeinsam mit unserem Gastgeber Marcus Noack. Die beiden unterhalten sich über Nachteile des Lehrerberufs, über die Frauenquote, die Arbeitsbedingungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und über das Glück. Nina Ruge erzählt von ihrem spannenden Werdegang und welchen Beruf sie früher während der Schulzeit eigentlich einschlagen wollte und warum sie dagegen entschieden hat. Es geht um die Rolle der Nachhaltigkeit bei deutschen Manager:innen, Gentechnologie, Altersdiskriminierung im Fernsehen und die Sustainable Development Goals. 

Wir wünschen euch gute Unterhaltung und viel Spaß beim Zuhören!

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